Das Wichtigste über Naturschutzgebiet Somiedo

  • • Salencia-Seen: fünf Gletscherseen zwischen 1.500 und 1.700 Metern Höhe
  • • Kantabriler Braunbär: eine der dichtesten Populationen in den Kordillera
  • • Teitos: traditionelle Architektur mit einzigartiger Vegetationsbedachung in Europa
  • • Somiedo-Pass (1.486 m): historischer Viehpass zwischen Asturien und León
  • • Brañas und Viehzüchter: lebende Transhumanz in den asturischen Hochbergen

Beschreibung

Das Naturschutzgebiet Somiedo liegt im Zentrum-Süd Asturiens, zwischen den Quellgebieten des Sil und des Pigüeña, in einem kantabrischen Hochland, das selten über 2.000 Meter reicht, aber eine Dichte an natürlichen und kulturellen Werten aufweist, die im Norden Spaniens ungewöhnlich ist. Der Wasserscheide zu Castilla y León verläuft entlang des südlichen Randes des Parks, und die Pässe, die ihn durchqueren —der Somiedo-Pass (1.486 m), der Ventana-Pass (1.587 m)— waren über Jahrhunderte hinweg Viehwegetransporte, die die Sommerweiden Asturiens mit den Winterweiden Kastiliens verbanden. Diese transhumante Funktion hinterließ im Landschaftsbild eine Reihe von Teitos —traditionelle Gebäude mit pflanzlicher Dachbedeckung aus Holzkonstruktion und Schilfdach—, die das am besten erkennbare Element der Volksarchitektur der Region sind.

Der kantabrische Braunbär hat in Somiedo eines seiner sichersten Rückzugsorte in der Kordillera. Die westliche Bärenpopulation, die ihr Territorium zwischen Asturien, León und Galicien teilt, hat sich seit dem historischen Tiefpunkt der 1980er Jahre dank Schutzmaßnahmen und der Reduzierung des Jagddrucks erholt. Sichtungen sind möglich, aber für den zufälligen Besucher nicht häufig: Der Bär bevorzugt Eichen- und Buchenwälder mittlerer bis hoher Höhenlagen sowie Gebüsche mit Heidelbeeren und Himbeeren und vermeidet Bereiche mit höherer menschlicher Präsenz. Die besten Monate für die Wahrscheinlichkeit einer Sichtung sind Mai und Juni, wenn sich die Tiere nach dem Winter den Niederungsweiden nähern, um Nahrung zu suchen.

Die Seen von Saliencia sind der am meisten besuchte See-Komplex des Parks: fünf Gletscherseen in einem Tal mit steilen Wänden zwischen 1.500 und 1.700 Metern Höhe. Der See La Cueva, der größte, erreicht eine Länge von etwa 400 Metern und eine Tiefe von mehr als 20 Metern. Der Wanderweg, der die fünf Seen vom Parkplatz Saliencia aus verbindet, umfasst eine Strecke von etwa 9 km Hin- und Rückweg mit einem Höhenunterschied von etwa 400 Metern, durch alpische Wiesen und feuchte Heidegebiete, in denen Moose und Flechten den Kalkstein bedecken. Der Blick vom Sattel über die Seen nach Norden, mit den asturischen Tälern im Hintergrund, ist eines der am meisten identifizierten Bilder des Parks.

Die Kultur der Alzada-Viehzüchter —die der Alzada-Viehzüchter, Viehweidegemeinschaften, die zwischen den Sommerweiden in der Hochgebirgsregion und den Küstenorten im Winter transhumieren— ist direkt mit dieser Landschaft verbunden. Obwohl sich die aktive Transhumanz in den letzten Jahrzehnten drastisch verringert hat, pflegen einige Familien diese Praxis, und der Park bietet den natürlichen Kontext, in dem dieser Lebensstil über Jahrhunderte entwickelt wurde. Die Brañas —die hohen Sommerweiden— haben in jedem Tal eigene Namen und konzentrieren die Teito-Architektur, die Ethnologen als einzigartig im europäischen Kontext betrachten.

Der Buchenwald von La Peral und die Eichenwälder des Pigüeña-Tals sind die repräsentativsten Wälder der Vegetationsbedeckung des Parks, zusammen mit den atlantischen Heidegebüschen aus Ericaceen und den Festuca-Wiesen, die die Pässe und Gipfel dominieren. Der Park beherbergt mehr als vierzig Arten wilder Orchideen in feuchten Wiesen.

Praktische Informationen zu Naturschutzgebiet Somiedo

Alles, was du für deinen Besuch in Naturschutzgebiet Somiedo wissen musst

So kommst du hin
Von Oviedo aus führt die AS-15 in etwa 80 km (ca. 1h 30min) nach Pola de Somiedo. Für die Salencia-Seen weiter über das Lago-Tal zum Parkplatz von Saliencia (gepflasterter Weg, ca. 10 km zusätzlich). Es gibt keinen regulären öffentlichen Verkehr ins Innere des Parks.
Bereichsinformationen
Das Naturschutzgebiet (29.121 ha) umfasst die Gemeinden Somiedo, Belmonte de Miranda und Teile von Tineo. Der Servicekern ist Pola de Somiedo. Das Naturerbe-Zentrum von Somiedo liegt im Dorf und ist das ganze Jahr geöffnet.
Geografie
Kantabrisches Hochgebirge zwischen den Einzugsgebieten des Sil und des Pigüeña. Höchste Erhebung: Cornón (2.194 m). Gletscherbecken an den Talgipfeln, mit den Salencia-Seen als Hauptgewässerensemble. Wechselnde Kalkstein- und Schiefergesteinssubstrate.
Flora & Fauna
Gemischte Eichen- und Buchenwälder in mittleren Lagen; atlantische Heiden und alpine Wiesen im Hochgebirge. Kantabriler Braunbär, iberischer Wolf, Reh, kantabriler Turteltaube (vom Aussterben bedroht) und Biber in den Flüssen. Wildorchideen in feuchten Wiesen.

Aktivitäten in Naturschutzgebiet Somiedo

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Sehenswürdigkeiten in Naturschutzgebiet Somiedo

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Unterkünfte in Naturschutzgebiet Somiedo

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Häufig gestellte Fragen zu Naturschutzgebiet Somiedo

Hole Antworten zu Naturschutzgebiet Somiedo

La probabilidad de ver un oso de forma espontánea es baja para el visitante no especializado. El oso es un animal de hábitos discretos y que evita el contacto humano. Las mejores posibilidades se dan al amanecer y al atardecer en mayo y junio, en los prados de baja altitud desde puntos elevados con prismáticos. Existen empresas locales especializadas que organizan salidas guiadas de avistamiento con conocimiento preciso de las zonas de actividad reciente.
Sí. El recorrido circular de los cinco lagos desde el aparcamiento de Saliencia tiene unos 9 km de distancia y unos 400 metros de desnivel acumulado. Una persona en buena forma física puede completarlo en tres a cuatro horas. La pista de acceso al aparcamiento desde el Valle del Lago tiene unos 10 km asfaltados. En temporada alta puede haber restricción de acceso en vehículo privado, con autobús de sustitución desde Pola de Somiedo.
Los teitos son cabañas ganaderas tradicionales cuya cubierta está hecha con escobal (gaylussacia o escoba autóctona) o paja de centeno, sostenida por una estructura de madera sin clavos metálicos. Los más conservados se encuentran en las brañas de Mumián, La Pornacal, El Caleyón y La Peral. Algunos están en uso activo como refugios de pastores; otros han sido rehabilitados con apoyo de la administración autonómica. La mayoría son visitables desde el exterior sin restricciones.
Sí. Pola de Somiedo y las aldeas del valle cuentan con casas rurales, pensiones y un par de hoteles pequeños. En las brañas de La Pornacal hay un refugio de montaña con capacidad limitada que requiere reserva previa. Es muy recomendable pernoctar en la zona al menos una noche: la mayor parte del interés del parque requiere madrugadas o accesos desde puntos alejados de los aparcamientos principales.
Parcialmente. La pista hasta el aparcamiento de Saliencia es asfaltada y accesible en vehículo. El primer tramo del sendero de los lagos, hasta el mirador del lago de La Cueva, está relativamente nivelado aunque sin pavimentar. El resto del recorrido por el circo glaciar requiere caminar sobre terreno irregular, pedregoso y con pendientes pronunciadas, lo que lo hace inaccesible para silla de ruedas o movilidad muy limitada.