Das Wichtigste über Naturschutzgebiet Redes

  • • Kantabriner Braunbär mit dokumentierter Anwesenheit: einer der wichtigsten Rückzugsorte der Art
  • • Atlantische Buchenwälder, die bis 1.600 m reichen, mit spektakulärer Farbveränderung im Oktober
  • • Kantabriner Turteltaube (Tetrao urogallus cantabricus): endemische Unterart in kritischem Zustand
  • • Mühlenweg entlang des Río Pinto: 7 km entlang einer der am besten erhaltenen Uferzonen des Parks
  • • Dörfer Bezanes und Orlé mit ländlicher Architektur von Hórreos und Kornspeichern auf Pegollos

Beschreibung

Das Naturschutzgebiet Redes erstreckt sich über 37.809 Hektar im Osten Asturien, innerhalb des Gebirgsstocks, der die Einzugsgebiete der Flüsse Nalón und Sella trennt. Seine Grenzen folgen weitgehend den Wasserscheiden: im Norden das Gebirge von Pena Mayor, im Süden die Bergpässe, die zur leonesischen Hochebene führen, im Osten die Sierra de Ponga und im Westen das Einzugsgebiet des Trubia. Das Gebiet ist steil und schwer zugänglich: die Straße AS-253, die dem Verlauf des Río Caso folgt und ins Landesinnere führt, ist der Hauptzugang zum Herzen des Parks und war jahrzehntelang der einzige Verbindungskorridor zwischen den Gemeinden von Caso und Sobrescobio mit dem Rest Asturien. Diese Zugangserschwerung hat paradoxerweise die Hauptgarantie für den Schutz seiner Ökosysteme gewesen. Die Ausweisung als Naturschutzgebiet datiert aus 1996, und seit 2001 gehört der Park zum Biosphärenreservat Redes, das von der UNESCO anerkannt wurde.

Das Gebiet wird von dichten Buchenwäldern dominiert, die bis zu 1.600 Metern an die Hänge klettern. Die Buche ist die strukturbildende Art des atlantischen Mischwalds, der den größten Teil der bewaldeten Fläche des Parks bedeckt: im Herbst, wenn die Wälder von Grün in Gelb und Ocker übergehen, sind die Hänge des Parque de Redes eines der bekanntesten Bilder des inneren Asturien. Zu den Buchenwäldern gesellen sich Eichenbestände aus Stieleiche (Quercus robur) in den niedrigen Lagen, Ahornwälder an den schattigen Höhenlagen und Birkenwälder an den Flussufern. In Lichtungen und Waldrändern gedeihen Steineibe, Wintergrün und Wacholder. Der Unterwald ist reich an Pilzen, besonders im Herbst, wenn Wanderer in reifen Buchenwäldern Nusspilze, Distelpilze und Steinpilze leicht finden können.

Die Fauna von Redes spiegelt die Reife und Kontinuität der Ökosysteme wider. Der kantabrische Braunbär (Ursus arctos) hat eine dokumentierte Anwesenheit im Park: er gehört zur westlichen Unterpopulation der Art, einer der am stärksten bedrohten Europas. Der iberische Wolf ist ebenfalls einheimisch, obwohl seine Bewegungen weitreichend sind und die Grenzen des Schutzgebiets überschreiten. Der kantabrische Turteltaube (Tetrao urogallus cantabricus) —eine endemische Unterart in einem kritischen Erhaltungszustand— hat in Redes einen seiner wichtigsten Rückzugsorte. Das Rehwild, der Hirsch, das Wildschwein und die Marderbilanzen ein bemerkenswertes Ensemble von Säugetieren. Unter den Greifvögeln fallen der Königskauz, der Waldkauz und der Wanderfalke auf. Die Flüsse Nalón und Pinto, Nebenflüsse des größeren Nalón, beherbergen Populationen von Bachforelle und in den unteren Abschnitten Atlantischen Lachs während seiner Fortpflanzungswanderung.

Praktische Informationen zu Naturschutzgebiet Redes

Alles, was du für deinen Besuch in Naturschutzgebiet Redes wissen musst

So kommst du hin
Von Oviedo über die A-64 bis Pola de Laviana und dann die AS-253 Richtung Campo de Caso: 65 km, ca. 1 h 15 min. Es gibt keinen regulären öffentlichen Verkehr bis ins Innere des Parks. Eigenes Fahrzeug wird empfohlen; einige Waldstrecken erfordern ein Fahrzeug mit guter Geländegängigkeit.
Bereichsinformationen
Der Park umfasst die Gemeinden Caso und Sobrescobio im Osten Asturiens. Der Hauptort ist Campo de Caso. Die Dörfer Soto de Agues, Bezanes und Orlé bewahren ländliches architektonisches Erbe. Der Park grenzt im Osten an den Naturpark Ponga.
Geografie
Bergmassiv von 37.809 ha im östlichen Asturien. Einzugsgebiete der Flüsse Caso und Pinto (Zuflüsse des Nalón). Hauptgipfel: Pico Pierzu (1.761 m) und Gebirgszug Pena Mayor. Glaziale und periglaziale Morphologie in den hohen Lagen.
Flora & Fauna
Dominante reife atlantische Buchenwälder bis 1.600 m. Eichenhaine, Ahorn- und Birkenauen an Flussufern. Fauna: kantabriner Braunbär, iberischer Wolf, kantabriner Turteltaube, Rehwild, Marderhund, Adlerschwalbe, Sperber und Forelle/Lachs in den Flüssen.

Aktivitäten in Naturschutzgebiet Redes

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Sehenswürdigkeiten in Naturschutzgebiet Redes

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Häufig gestellte Fragen zu Naturschutzgebiet Redes

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La presencia del oso pardo cantábrico está documentada en el parque, pero los avistamientos directos son muy poco frecuentes dado que la especie tiene costumbres esquivas y crepusculares. Las señales indirectas —excrementos, huellas, marcas en árboles— son más habituales que la observación directa. Para maximizar las posibilidades se recomienda contratar salidas guiadas especializadas con observadores locales, especialmente en primavera y otoño.
La Ruta de los Molinos por el río Pinto es la más recomendada para principiantes y familias: 7 km de recorrido por una ribera frondosa, con desnivel mínimo y señalización clara. Permite observar la arquitectura de los antiguos molinos de agua, la vegetación de ribera y, con suerte, la nutria. La duración estimada es de 2 a 2,5 horas a paso tranquilo.
El cambio de color en los hayedos del Parque de Redes suele alcanzar su punto máximo entre la primera y la tercera semana de octubre, dependiendo de las temperaturas de esa temporada. Los años con otoños secos y frescos ofrecen colores más intensos. Las laderas del macizo de Pena Mayor y los alrededores de Campo de Caso son los puntos de mejor acceso para esta observación.
El acampada libre está prohibida dentro del Parque Natural de Redes como norma general. Existen áreas de acampada controlada habilitadas en los márgenes del parque; es necesario consultar la normativa actualizada con el servicio del parque antes de planificar una estancia. Hay casas rurales y alojamientos en los núcleos de Campo de Caso, Soto de Agues y Orlé.
El urogallo cantábrico es una especie extremadamente esquiva y en estado crítico de conservación. No se facilita información pública sobre localizaciones concretas de cortejo o nidificación para proteger a los individuos. La mejor forma de aproximarse al conocimiento de la especie es participar en visitas guiadas organizadas por entidades colaboradoras del parque, que operan con protocolos de mínimo impacto.