
Serra de Boumort
Das Wichtigste über Serra de Boumort
- • Über 1.500 Rothirsche: die größte Population im katalanischen Pyrenäen mit Berrea im September-Oktober
- • Barranc de l'Infern: Canyon von 14 km mit 200 Meter hohen Wänden aus Kalkstein
- • Roc de Cogul auf 2.077 m, Gipfel der Serra mit freier Aussicht auf den Montsec und das Cadí
- • Kein stabiles Mobilfunknetz oder Dienstleistungen innerhalb des Reservats: echte Entschleunigung garantiert
- • Organyà, Dorf der ersten katalanischen Homilien des 12. Jahrhunderts, als Zugangsbasis
Beschreibung
Praktische Informationen zu Serra de Boumort
Alles, was du für deinen Besuch in Serra de Boumort wissen musst
So kommst du hin
Von Lleida aus: Nehmen Sie die C-14 nach Norden, vorbei an Ponts und Artesa de Segre bis Organyà (ca. 110 km, 1 h 30 min). Von Barcelona aus ist der direkteste Weg über die C-16 bis Berga und dann die C-462 nach Coll de Nargó (185 km, ca. 2 h 30 min). Es gibt keinen direkten öffentlichen Verkehr zur Reserve; ein eigenes Fahrzeug oder ein 4x4 ist für die Waldwege notwendig.
Bereichsinformationen
Es gibt keine Besucherzentren oder Dienstleistungen innerhalb der Reserve. Organyà und Coll de Nargó sind die Basisorte mit Pensionen, einem Campingplatz, landwirtschaftlichen Häusern und Lebensmittelgeschäften. Die Waldwege sind nicht asphaltiert und können nach starken Regenfällen gesperrt werden. Informieren Sie sich über den Zustand der Zufahrten im Rathaus von Coll de Nargó.
Geografie
Kalkmassiv des Katalonischen Vorgebirges zwischen den Flüssen Segre und Noguera Pallaresa. Höhe von 580 bis 2.077 m (Roc de Cogul). Karstiges Relief mit Dolinen, tiefen Schluchten und scharfen Kammrücken. Die Erosion hat vertikale Kalkwände bis zu 200 Metern Höhe geschaffen.
Flora & Fauna
Lärchen-, Schwarzkiefer- und Eichenwälder sowie Steineiche bedecken die Hänge. Besondere Fauna: Über 1.500 Rothirsche, Rehwild, Wildschwein, Wildkatze, Adler und wiederausgesetzte Geierkolonien in den Kalktälern. Das September-Oktober-Hirschbrüllen ist das wichtigste Tierereignis.
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Häufig gestellte Fragen zu Serra de Boumort
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Kann man das Hirschbrüllen in der Serra de Boumort beobachten?
Ja, die Berrea findet zwischen der letzten Septemberwoche und den ersten beiden Oktoberwochen statt. Die besten Beobachtungspunkte sind die Aussichtsplattformen am Coll de Faidella und am Pas de les Eugues, wo die Hirsche aus dem Wald brüllen. Es empfiehlt sich, früh morgens oder spät abends anzukommen und ruhig zu bleiben, um das Tierverhalten nicht zu stören.
Ist ein 4x4-Fahrzeug zum Zugang zur Reserve erforderlich?
Das hängt von der Route ab. Die Straße L-511 bis Organyà und die Hauptwege sind bei trockenem Wetter mit einem normalen Auto befahrbar. Allerdings haben die Nebenwege, die in die Reserve führen, erdige Abschnitte mit Schlaglöchern und steilen Steigungen, wo ein 4x4 oder ein Hochfahrzeugs sehr empfehlenswert ist, besonders nach Regen.
Gibt es Mobilfunkempfang innerhalb der Serra de Boumort?
Nicht stabil. In den tiefen Tälern und einem großen Teil der Reserve gibt es kein Signal von irgendeinem Anbieter. Einige erhöhte Punkte wie der Coll de Faidella können intermittierendes Signal empfangen. Es ist unerlässlich, ein unabhängiges GPS mitzunehmen und jemandem Ihre geplante Route vor dem Verlassen zu melden.
Darf man in der Reserve zelten?
Freies Zelten ist innerhalb des Nationalen Jagdreserves nicht erlaubt. In Organyà gibt es einen Campingplatz von Juni bis September, und in Coll de Nargó sowie den umliegenden Dörfern gibt es landwirtschaftliche Häuser und Pensionen. Wenn Sie mehrtägige Touren planen, ist die Option, jede Nacht zu einer dieser Basen zurückzukehren oder Genehmigung beim Verwaltungsverband einzuholen.
Welche Wanderwege sind am empfehlenswertesten?
Die Route des Barranc de l'Infern (14 km hin und zurück) ist die auffälligste mit ihrem engen Schlucht und 200 Meter hohen Wänden. Der Weg vom Coll de Faidella nach Sant Sebastià (9 km) verbindet Schwarznadelwald mit Blick auf den Montsec. Keine Route ist mit PR- oder GR-Markierungen gekennzeichnet; es ist obligatorisch, eine topografische ICC 1:25.000-Karte und ein GPS-Gerät mitzunehmen.










