Sierra Calderona
Das Wichtigste über Sierra Calderona
- • Aufstieg zum Garbí (601 m) mit Blick auf die Albufera, den Hafen von Valencia und die Columbretes
- • Cartuja de Portaceli, das älteste bewohnte Kartäuserkloster Spaniens, gegründet 1272
- • Alcornocales auf silizigem Boden, einer der letzten Rückzugsorte der Comunitat Valenciana
- • Mehr als 30 markierte Wanderwege und der GR-10, der die Sierra in 60 km durchquert
- • Schluchten mit Adelfas und Eschen, die im Kontrast zu den roten Rodeno-Kämmen stehen
Beschreibung
Praktische Informationen zu Sierra Calderona
Alles, was du für deinen Besuch in Sierra Calderona wissen musst
So kommst du hin
Von Valencia über die CV-35 bis Llíria oder Serra (30 km, 30 Min.). Von Castellón über die A-7 und Ausfahrt nach Sagunto, dann CV-25 nach Segorbe (50 km, 40 Min.). Bus Linie 145 von MetroValencia nach Serra. Parkplätze an den Hauptzugängen zum Naturpark in Olocau, Serra und Náquera.
Bereichsinformationen
Büro des Naturparks in Serra mit Informationen und Karten. Drei besuchbare Klöster: Portaceli (1272), Vall de Crist (14. Jh.) und Sant Esperit de Gilet (15. Jh.). Ländliche Unterkünfte in Serra, Olocau, Náquera und Segorbe. Restaurants mit valencianischer Küche (Reisgerichte, Schinken der Sierra).
Geografie
Sierra zwischen den Flüssen Palancia und Turia, NO-SE orientiert, mit 18.019 ha Naturpark. Höchste Erhebung Montemayor (1.012 m). Dualer Untergrund: Rodeno (silizische rote Sandstein) und Kalksteine. Tiefe Schluchten als feuchte Korridore zwischen den Kammern.
Flora & Fauna
Alcornocales auf silizigem Boden mit Unterwuchs aus Madronos, Myrte, Heide und Wurzelpflanze. Carrasco-Kiefernwälder auf Kalkstein. Adelfas und Eschen in Schluchten. Fauna: Steinadler, Eule, Wanderfalk, Wildkatze, Gineta, Dachs und Fledermäuse in Höhlen. Mehr als 140 Vogelarten erfasst.
Aktivitäten in Sierra Calderona
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60
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Villar del Arzobispo, Valencia
Desde
1.400,00 €
E-Bike-Tour zum Ursprung des Fluss Palancia in El Toro
Fahrrad-Touren
Segorbe, Castellón
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20,00 €
Sehenswürdigkeiten in Sierra Calderona
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Unterkünfte in Sierra Calderona
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Häufig gestellte Fragen zu Sierra Calderona
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Kann man mit öffentlichen Verkehrsmitteln von Valencia aus zur Sierra Calderona gelangen?
Ja. Die Buslinie 145 von MetroValencia verbindet Valencia mit Serra, dem Haupteingang zum Naturpark. Die Fahrt dauert etwa 45 Minuten. Von Serra starten mehrere markierte Wanderwege. Um andere Punkte des Parks wie Olocau oder Náquera zu erreichen, ist ein eigenes Fahrzeug ratsam, da die Verbindungen weniger häufig sind.
Welche Wanderung wird für den ersten Besuch empfohlen?
Der Aufstieg zum Garbí von der Kartause Portaceli aus ist am repräsentativsten: 4 km hin mit 350 m Höhenunterschied auf markiertem Weg. Von der Spitze (601 m) sind die Albufera, der Hafen von Valencia und die Columbretes-Inseln zu sehen. Hin- und Rückweg dauert 2-3 Stunden. Geeignet für Wanderer mit mittlerer Kondition.
Kann die Kartause Portaceli besucht werden?
Die Kartause Portaceli, 1272 gegründet, wird weiterhin von kartäuser Mönchen bewohnt und der Zugang zum Inneren ist eingeschränkt. Dennoch kann das äußere Kreuzgang und die Kirche in festgelegten Öffnungszeiten besichtigt werden. Das Umfeld des Klosters mit seinen Gärten und Wegen ist frei zugänglich und dient als üblicher Ausgangspunkt für mehrere Wanderungen im Park.
Ist die Sierra Calderona geeignet für Mountainbike?
Ja. Der Park verfügt über Waldwege und Singletracks mit Höhenunterschieden von 300 bis 600 Metern. Die beliebtesten Routen starten von Olocau, Serra und Náquera. Es gibt keine Bike Parks, daher ist Eigenständigkeit erforderlich. Wir empfehlen schmale Wanderwege aus Respekt gegenüber Fußgängern zu meiden und die Parkordnung für Radverkehr zu prüfen.
Was ist Rodeno und warum hat die Sierra diese rötliche Farbe?
Rodeno ist ein roter Sandstein, der durch Zementierung von Quarzkörnern mit Eisenoxid gebildet wird, daher seine charakteristische Färbung. In der Sierra Calderona tritt er an den Kammern und östlichen Hängen zutage und erzeugt einen visuellen Kontrast zu den hellgrauen Kalkzonen. Auf dem Rodeno wachsen die Alcornocales, da ihre silizische Natur einen sauren Boden erzeugt, der für diese Art günstig ist.