Das Wichtigste über Serra do Candán

  • • Entstehung des Lérez und des Umia, Flüsse, die die Rías de Pontevedra und Arousa versorgen
  • • Brañas de Xestoso mit Torfmooren, Lagunen und Vögeln wie dem Grauen Habichtshäher und dem Feldfledermaus
  • • Alto de San Bento auf 1.017 m, höchster Punkt der Sierra mit Blick auf die beiden Provinzen
  • • Eichenwälder von Eiche carballo mit Farnen und Moosen in einer feuchten atlantischen Umgebung
  • • Steindörfer mit Kreuzen und funktionellen Hórreos zwischen den Gemeinden Forcarei und Lalín

Beschreibung

Die Serra do Candán nimmt eine zentrale Position in der Dorsal Gallega ein, dem geologischen Rückgrat, das Galicien von Nord nach Süd teilt. Die Sierra liegt zwischen den Comarcas Terra de Montes und Deza und erstreckt sich über die Pontevedra-Gemeinden Forcarei, Lalín und Silleda sowie die Ourense-Gemeinden Beariz, Boborás und O Irixo. Als Teil des Natura 2000-Netzes als Zone von besonderem Schutz (ZEC) klassifiziert, beherbergt die Serra atlantische Hochgebirgsökosysteme mittlerer Höhe, deren Hauptgipfel — der Alto de San Bieito oder San Bento (1.017 m), El Coco (969 m), Seixiños Blancos (905 m) und Chamor (815 m) — knapp unter 1.000 Meter liegen, dem Landschaftsbild jedoch durch ihre dominante Position über die umliegenden Täler eine einzigartige Prägung verleihen.

Die ökologische Bedeutung der Serra do Candán erstreckt sich über die Sierra hinaus dank ihrer Verbindung mit den Brañas de Xestoso, einem Komplex aus Lagunen, Torfmooren und Feuchtgrünland in unmittelbarer Nähe zwischen den Gemeinden Forcarei, Silleda und A Estrada. Dieses Ensemble von Bergfeuchtgebieten, ebenfalls als ZEC geschützt, fungiert als ergänzendes Ökosystem: Die flachen Lagunen und die mit Sphagnum, Schilf und Flechten bewachsenen Torfmoore beherbergen Vogelgemeinschaften, die im Frühjahr den Grauen Habichtshäher, den Weißkopfhabicht, den Europäischen Bienenfresser und den Europäischen Ringelnatter enthalten, sowie weniger häufige Arten wie den Feldfledermaus, den Uhu und gelegentlich den Eulen. An den Hängen von O Candán vervollständigen der Schreiber, der Rotkehl-Neuntöter und der Kamachuelo eine ornithologische Sammlung, die Beobachter aus ganz Galicien anzieht.

An den Hängen der Serra entspringen Flüsse von der Bedeutung des Lérez (der in die Ría de Pontevedra mündet), des Umia (der zur Ría de Arousa gelangt) und mehrere Zuflüsse des Deza, was diese Bergkette zu einer Süßwasserfabrik für die Rías Baixas macht. Die Wälder, die die mittleren Hänge bedecken, sind Eichenwälder mit Unterholz aus Farnen und Moosen, und in den feuchteren Gebieten wachsen Birken und Weiden, die sich entlang der Bäche als Galerien bilden. Die höheren Lagen werden von Heide- und Ginsterbüschen dominiert, mit Granitfelsen, die durch Erosion zu sanften Formen geformt wurden, die von den Kammwegen aus sichtbar sind. Im Herbst nehmen die Büsche kupferfarbene Töne an, die mit dem dunklen Grün der Eichenwälder kontrastieren, und der Geruch nach nassem Boden und verrottenden Farnen vermengt sich mit dem Rauch der Schornsteine der Dörfer am Talgrund.

Die Säugetierfauna umfasst den Iberischen Wolf, der Familiengruppen in der Region unterhält, Rehwild, Wildschwein und Fuchs, während die Ginster- und die Garduña die Waldstreifen besetzen. Die Pfade der Sierra verbinden Steindörfer mit Kreuzen, Hórreos und Waschhäusern, von denen viele ihren ursprünglichen Gebrauch bewahrt haben. Die Region verfügt nicht über massiven Tourismusinfrastruktur — die Landgüter in Forcarei, Lalín und Silleda sind die übliche Unterkunft — und die lokale Küche basiert auf Pulpo á feira, galizischer Empanada, Lacón mit Grelos, Gallego-Suppe und den weißen Weinen von Ribeiro und Rías Baixas, zugänglich in den Tavernen der Dörfer und auf den Wochenmärkten der Comarca.

Praktische Informationen zu Serra do Candán

Alles, was du für deinen Besuch in Serra do Candán wissen musst

So kommst du hin
Von Pontevedra aus erreicht die N-541 Forcarei in etwa 40 Minuten. Von Ourense aus verbindet dieselbe N-541 die Zone von Beariz und O Irixo in einer Stunde. Lalín ist gut mit der AP-53 von Santiago (40 min) erreichbar. Es gibt keinen direkten öffentlichen Verkehr zur Sierra.
Bereichsinformationen
Die Sierra erstreckt sich über sechs Gemeinden von Pontevedra und Ourense. Forcarei und Lalín sind die Hauptzugangspunkte. Es gibt kein Besucherzentrum: Informationen bei den Rathäusern von Forcarei, Silleda und Lalín. Wöchentliche Märkte in Lalín (Montag).
Geografie
Sierra der Galicischen Rückgrat zwischen Pontevedra und Ourense. Gipfel: San Bento (1.017 m), El Coco (969 m), Seixiños Blancos (905 m). Durchschnittliche Höhe: 777 m. Ursprung der Flüsse Lérez, Umia und Zuflüsse des Deza.
Flora & Fauna
Iberischer Wolf, Rehwild, Wildschwein, Fuchs und Ginster. Graureiher, Feldfledermaus und Eulen in den Brañas de Xestoso. Walnussbaum, Heidekraut, Heidekraut und Birke als dominante Arten. Sphagnum-Torfe in den feuchten Gebieten.

Aktivitäten in Serra do Candán

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Sehenswürdigkeiten in Serra do Candán

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Unterkünfte in Serra do Candán

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Häufig gestellte Fragen zu Serra do Candán

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Las Brañas de Xestoso son un complejo de lagunas, turberas y praderas húmedas de montaña protegidas como ZEC, situadas muy cerca de la Serra do Candán entre Forcarei, Silleda y A Estrada. Se accede por pistas forestales desde Forcarei o Silleda. No hay infraestructura turística: conviene llevar botas impermeables y prismáticos para la observación de aves.
El búho real tiene presencia ocasional en las Brañas de Xestoso y los roquedos de la Serra do Candán, aunque es una especie nocturna y muy discreta. Las probabilidades de avistamiento son bajas. En primavera, durante el período de celo, su canto grave puede escucharse al atardecer desde los puntos altos de la sierra.
Las rutas más habituales son las que suben al Alto de San Bento (1.017 m) desde Forcarei o Beariz, con recorridos de 10-14 km y desniveles de 400-600 m. También hay senderos que conectan aldeas a lo largo de las laderas medias, combinando patrimonio rural y naturaleza. La señalización no es uniforme, por lo que GPS o mapa topográfico son recomendables.
La primavera (abril-junio) es la temporada óptima, coincidiendo con la llegada de migratorias como el aguilucho cenizo, la culebrera y el abejero. Las Brañas de Xestoso concentran la mayor actividad. En invierno se ven rapaces residentes como el azor y el gavilán en los bosques de la sierra.
Lalín es conocido en Galicia como la capital del cocido gallego, con una Festa do Cocido en febrero que atrae a miles de visitantes. Fuera de la fiesta, los restaurantes de Lalín, Forcarei y Silleda sirven pulpo á feira, empanada, lacón con grelos y caldo gallego. Los vinos blancos de Ribeiro y Rías Baixas acompañan cualquier comida de la zona.