La Ojarada ist eine spektakuläre geologische Formation an den Klippen des Cabo de Ajo in der Gemeinde Bareyo. Tausende von Jahren mariner Erosion und karstischer Auflösung haben in dem Kalkstein zwei große Hohlräume geschnitzt, die wie ein Paar Augen wirken, das auf das Cantábrico blickt – daher der Name.
Als Formation von singularer geomorphologischem Interesse in den Geologischen Routen von Cantabria eingestuft, beherbergt diese Meeresgrotte auch Bufones – Spalten, durch die das Meer während Winterstürme unter Druck stehende Wasserstrahlen ausstößt, mit einem überwältigenden visuellen und akustischen Effekt.
Der Zugang erfolgt über die Ruta del Faro de Ajo a La Ojarada, eine Küstenwanderung von etwa 4 km (Hin- und Rückfahrt in etwa einer Stunde), die entlang der Klippen mit Blick auf das offene Meer führt. Auf dem Weg passiert man den Faro de Ajo, dekoriert vom kantabrischen Künstler Okuda San Miguel.
Während des Spanischen Bürgerkriegs diente La Ojarada als illegales Beobachtungsposten zur Überwachung des maritimen und Luftverkehrs, wobei noch sichtbare improvisierte Gräben in der Felswand erhalten sind.
Der Zugang ist frei und kostenlos. Es gibt viel Platz zum Parken am Startpunkt der Route. Die Klippen sind das ganze Jahr über zugänglich, obwohl die Bereich um den Leuchtturm saisonale Öffnungszeiten hat.