Die Bucht von Ajo —oder von Castellanos— ist die Mündung des Flusses Campiazo zwischen Bareyo und Arnuero. Ein Arm aus ruhigem Wasser, der zwischen Wiesen und Marschland ins Landesinnere ragt, geschützt vom Kantabrischen Meer durch eine Sandbank. Dort drin gibt es keine Wellen oder Strömungen: es ist glattes, flaches und stilles Wasser, weshalb es sich hervorragend zum Stand-up-Paddling eignet, auch wenn man es noch nie zuvor gemacht hat.
Die geführte Exkursion beginnt an Land mit einer viertelstündigen Einführung in die Paddeltechnik. Danach folgt eine etwa zweistündige Tour durch die Bucht mit einem lokalen Guide an der Spitze, der bei Bedarf anhält — manchmal um auf die Gezeiten zu warten, die den Zeitplan bestimmen— und in einem Tempo voranschreitet, das jeder mitkommen kann. Es sind keine Vorkenntnisse erforderlich: der Ausflug ist für alle Altersgruppen konzipiert.
Was man vom Board aus sieht, sieht man nicht von der Straße aus: Reiher und Watvögel nur wenige Meter entfernt, das Spiel der Gezeiten, die die Kanäle füllen und leeren, und die Ufervegetation, die bis direkt an den Rand wächst. Die SUP-Ausrüstung ist inklusive und von der Tour wird ein Fotoreportage mitgenommen.
Die beste Zeit liegt meist zwischen Frühling und Herbst, bei passender Tide. Wer bereits sicher im Stehen paddelt und etwas Action sucht, hat die Alternative zum Wellenkurs an der offenen Küste von Isla, nur wenige Minuten entfernt.