Das Wichtigste über Islas Cíes

  • • Rodas-Strand: 1,2 km Quarzsandstrand und Lagune mit Wasser von 18-20 °C im Sommer
  • • Begrenzter Zugang zu ~1.800 Besuchern/Tag: Genehmigung vorher reservieren
  • • Monte Faro Aussichtspunkt (177 m) mit Blick auf die Ría de Vigo und die portugiesische Küste
  • • Gelbflüglermöwen- und Kormoran-Kolonien an den atlantischen Klippen
  • • Schnorcheln und Tauchen in Seegraswiesen und Felsriffen des Nationalparks

Beschreibung

Die Inseln Cíes bilden den äußeren Bogen der Ría de Vigo an der Küste von Pontevedra und gehören zusammen mit dem Archipel von Ons, den Inseln Sálvora und Cortegada zum maritimen-terrestrischen Nationalpark der Islas Atlánticas de Galicia. Das Ensemble Cíes besteht aus drei Hauptinseln: Monteagudo (die nördlichste), San Martiño (die südlichste) und Faro, die am meisten besucht ist, da sie das Campingplatz Rodas, den Strand von Rodas und die wichtigsten Wanderwege beherbergt. Die drei Inseln zusammen haben eine Landfläche von etwa 435 Hektar und werden visuell durch den Sandstrand Tómbolo verbunden, der den Strand Rodas auf der Innenseite der Ría bildet. Der Strand ist 1,2 Kilometer lang, hat Quarzsand mit feinem Korn und Wasser, das im Sommer bis zu 18-20 °C in der Lagune erreicht, die zwischen Faro und Monteagudo gebildet wird. Wenn man am Morgen entlang des Ufers geht, bevor der erste Fähren kommt, ist der einzige Ton, der die Stille bricht, der anhaltende Schrei der Möwen an den Granitwänden über dem Strand.

Der Zugang ist reguliert: Die Inseln erhalten maximal etwa 1.800 Besucher pro Tag zwischen April und Oktober mit einem System der vorherigen Genehmigung, das durch den Nationalpark verwaltet wird. Die Fähre fährt vom Hafen von Vigo (45 Minuten) und in der Hochsaison auch von Baiona und Cangas ab. Es gibt nur eine Übernachtungsmöglichkeit auf den Inseln: das Campingplatz Rodas mit etwa 800 Plätzen, die Monate im Voraus in Juli und August ausgebucht sind. Wer übernachtet, hat die Möglichkeit, die Wanderwege am Morgen zu begehen, wenn die Kolonien der gelbflügeligen Möwen (Larus michahellis) und der gestreiften Kormorane (Phalacrocorax aristotelis) noch in den Kliffgebieten aktiv sind und die restlichen Besucher noch nicht angekommen sind.

Das Wanderwegenetz der Insel Faro hat eine Gesamtlänge von etwa 20 Kilometern. Der Weg zum Leuchtturm, 3 Kilometer lang mit 200 Metern Höhenunterschied, führt bis zum Leuchtturm Cíes (177 m) und zur Aussichtsplattform Monte Faro, von wo aus man die Ría de Vigo, die Küste bis zum Cabo Home und an klaren Tagen auch die portugiesische Küste im Süden überblickt. Der Weg zum Strand Nosa Señora (2,5 km) führt zur exponierten Atlantikküste der Insel mit Klippen von 50-80 Metern Höhe und den Wellen des offenen Ozeans. Die Dünen, die innere Lagune und die Salzwiesen zwischen Rodas und dem Campingplatz beherbergen charakteristische Flora wie das blaue Meerlilie (Pancratium maritimum) und das Meer-Salbei (Armeria maritima).

Das Meeresboden der Cíes ist einer der Gründe, warum das Archipel zum Nationalpark erklärt wurde. Die Seegraswiese (Zostera marina), die die Rodas-Lagune bedeckt, ist ein Brutgebiet für verschiedene Fischarten, und die Felsriffe auf der Atlantikseite beherbergen Hummer, Tintenfisch, Krabbe und eine Vielfalt an Felsenfischen. Schnorcheln und Tauchen mit Atemgerät sind übliche Aktivitäten in den Buchten auf der Innenseite; das autonome Tauchen erfordert eine Genehmigung des Nationalparks. Außerhalb der Inseln, in der Ría de Vigo, operieren Kajak- und Paddleboard-Schiffe, die es ermöglichen, sich den Inseln zu nähern, ohne in den Besucherkontingent für Landbesucher einzusteigen.

Praktische Informationen zu Islas Cíes

Alles, was du für deinen Besuch in Islas Cíes wissen musst

So kommst du hin
Mit dem Fährschiff vom Hafen von Vigo (45 Min). Auch von Baiona und Cangas in der Hochsaison. Kein terrestrischer Zugang zu den Inseln. Die Reservierung des Platzes im Fährschiff beinhaltet die Genehmigung für den Zugang zum Nationalpark.
Bereichsinformationen
Der Hafen von Vigo ist der Hauptausgangspunkt. Vigo ist mit AVE erreichbar, hat eigenen Flughafen und Busverbindungen zum Rest Galiziens. Auf den Inseln gibt es nur das Rodas-Camping als Unterkunft.
Geografie
Drei Granitinseln (Faro, Monteagudo, San Martiño), insgesamt 435 ha. Sandbänke bilden den Rodas-Strand. Atlantische Küstenklippen von 50-80 m Höhe. Geschützte innere Lagune.
Flora & Fauna
Gelbflüglermöwe und Kormoran (Brutkolonien). Tümmler und Flossenbeißer in der Ría. Flora: Meeresnarzisse, Immergrün, Seelilie. Unterwasser-Seegraswiese.

Aktivitäten in Islas Cíes

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Häufig gestellte Fragen zu Islas Cíes

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La reserva se hace a través de la web del Parque Nacional (islaatlanticas.es) o directamente al comprar el billete de ferry con las navieras autorizadas (principalmente Mar de Ons desde Vigo). El número máximo de visitantes por día es de aproximadamente 1.800. En julio y agosto los cupos se agotan semanas antes, así que es recomendable reservar con al menos 3-4 semanas de antelación.
Sí, el camping de Rodas es la única opción de alojamiento en las islas. Tiene unas 800 plazas distribuidas en parcelas. En temporada alta (julio-agosto) las plazas se reservan con meses de antelación. Dispone de servicios básicos: duchas de agua fría, tiendas con alimentos básicos y un restaurante. No se permite acampar fuera de las instalaciones del camping.
En junio el agua de la laguna interior de Rodas alcanza los 16-18 °C, temperatura fresca pero tolerable. En julio y agosto sube a 18-22 °C dentro de la laguna protegida, que es más cálida que el agua del lado atlántico expuesto. La playa de Rodas es la más cálida de las Cíes por su orientación y la profundidad reducida de la laguna.
Los ferries desde Vigo tardan unos 45 minutos en llegar a las Cíes. La frecuencia varía según la temporada: en verano hay varias salidas diarias desde primera hora de la mañana. Los ferries desde Baiona y Cangas también operan en temporada alta. El último ferry de regreso suele salir alrededor de las 20:00 o 21:00. Los horarios exactos varían cada temporada y se publican en las webs de las navieras.
El snorkel es una actividad libre que se practica en las calas del lado interior de las islas. El buceo autónomo requiere una autorización específica del Parque Nacional. Las zonas del lado atlántico tienen corrientes y oleaje que hacen el buceo más técnico. Las praderas de zostera de la laguna de Rodas son el área más accesible para el snorkel, con fondo arenoso y fauna marina variada.