Das Wichtigste über Costa Quebrada

  • • Portilla-Bogen: natürlicher Sandsteinbogen, durch Wellen geformt, vom Küstenwanderweg aus sichtbar
  • • Fast senkrechte Kreideflysch-Schichten: kantabrische Geologie ohne Äquivalent an der spanischen Küste
  • • Liencres-Dünen: 150 ha aktives Dünensystem, das größte von Cantabria
  • • Gezeitenlöcher bei Sturmtagen zwischen Oktober und März: Wassersäulen, die durch Felsrisse emporsteigen
  • • Pas-Estuar: Lebensraum für Zugvögel und Entenvögel im Winter

Beschreibung

Die Costa Quebrada ist ein etwa 15 Kilometer langer Küstenabschnitt der kantabrischen Küste, der sich zwischen den Stränden von Covachos im Osten und Liencres im Westen an der westlichen Küste Cantabriens erstreckt. Der Name sagt es präzise: das Gestein ist gebrochen, zerklüftet, geneigt. Was diesen Sektor des Kantabrischen Meeres einzigartig macht, sind die Schichten aus Sandstein und Ton des Kreide-Flysch, die vor etwa 90 Millionen Jahren horizontal auf dem Meeresboden abgelagert wurden, später jedoch durch Tektonik gefaltet und geneigt wurden, bis sie fast senkrecht zur Küstenlinie stehen. Das Meer greift diese Struktur mit nördlich gerichteten Wellen an und hat in wenigen tausend Jahren die weicheren Schichten herausgeschnitten und die härteren freigelegt, wodurch ein System aus Kämme, Felsklippen, Inseln und Bögen entstand, das sich nirgendwo sonst auf der spanischen kantabrischen Küste mit dieser Häufigkeit und Intensität wiederfindet. Der Naturpark Dünen von Liencres und Costa Quebrada schützt das Ensemble seit 1986.

Der bekannteste und zugänglichste Beobachtungspunkt ist der Cabo de Ajo und die Umgebung des Strandes Somocuevas, von wo aus ein Küstenweg mit geringer Schwierigkeit über die Klippen führt und direkte Sicht auf die Flysch-Kämme bietet, die aus dem Meer ragen. Der Bogen von La Portilla, eine natürliche Felsbrücke von etwa acht Metern Lichtweite, die durch Wellen in einem Sandsteinblock entstanden ist, ist die am häufigsten fotografierte Formation der Küste. Wenn das Meer mit Kraft hereinbricht, schlägt das Wasser den Inneren des Bogens und springt in Säulen auf, die vom darüber verlaufenden Weg aus sichtbar sind. Die Bufas – Wasserströme, die während Stürmen durch vertikale Spalten im Gestein austreten – sind eines der Phänomene, die Besucher an bewegten Tagen zwischen Oktober und März suchen.

Der Strand von Liencres und das damit verbundene Dünsystem bilden den anderen großen natürlichen Element des Parks. Die Dünen von Liencres sind die ausgedehntesten Cantabriens: etwa 150 Hektar mobile und semi-feste Sandflächen, die durch psamophile Vegetation stabilisiert sind, einschließlich Barrón (Ammophila arenaria) und verschiedene Arten von Meeres-Kardästen. Das Estuar des Río Pas, der in die Bucht von Liencres mündet, bietet eine Heterogenität von Lebensräumen, die die faunistische Vielfalt des Parks erweitert: Zugvögel im Winter, Entenvögel im Winter und Reiher als ständige Anwesenheit. Die Salzwiesen an der Mündung des Pas wurden in den letzten Jahren Gegenstand von Vegetationsrestaurierungsarbeiten für halophile Pflanzen.

Der am häufigsten genutzte Zugang zum Schutzgebiet ist von Santander aus, etwa 16 Kilometer im Osten entfernt. Die Hauptstadt Cantabriens hat eine gute Straßenverbindung mit dem Park und konzentriert die Übernachtungsangebote für diejenigen, die die Costa Quebrada als Tagesziel oder als Ergänzung zu einem Aufenthalt in der Stadt nutzen. Die Dörfer Liencres, Arce und Mortera, im Municipio Piélagos, sind die nächstgelegenen Stützpunkte zum Park. Der Wanderweg PR-S 3, der die Küste zwischen Liencres und Covachos mit ständigem Blick auf den Flysch durchquert, ist die umfassendste Route, um das gesamte Schutzgebiet in einem Tag bei geringer bis mittlerer Schwierigkeit zu erkunden.

Praktische Informationen zu Costa Quebrada

Alles, was du für deinen Besuch in Costa Quebrada wissen musst

So kommst du hin
Von Santander über die S-20 und lokale Straße nach Liencres: 16 km, 20–25 Minuten. Stadt- und Regionalbus von Santander nach Liencres in der Piélagos-Linie. Der Strand Covachos ist über die CA-231 von Santa Cruz de Bezana erreichbar.
Bereichsinformationen
Der Naturpark erstreckt sich über die Gemeinden Piélagos und Santa Cruz de Bezana an der westlichen Küste von Cantabria, 16 km von Santander entfernt. Die Referenzkerne sind Liencres und Arce. Der Park grenzt im Osten an den Naturpark Marismas de Santoña.
Geografie
Kreideflysch-Schichten (Sandstein und Ton, ~90 Ma) gefaltet bis fast senkrechter Position. 15 km Küste mit Felswänden, Bögen und Klippen. Liencres-Dünensystem (150 ha) und Pas-Estuar im Westen.
Flora & Fauna
Dünen mit Strandhafer (Ammophila arenaria) und Meeresdisteln. Pas-Marsch mit restaurierter Halophyten-Vegetation. Vögel: Kiebitz, Reiher, Möwen, Küstenseeschwalbe und Entenvögel im Winter. Großer Tümmler und Gelbsandmöwe an der felsigen Küste.

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Häufig gestellte Fragen zu Costa Quebrada

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El flysch es una alternancia de capas de arenisca dura y arcilla blanda depositadas en el fondo marino. En la Costa Quebrada, estas capas —formadas hace unos 90 millones de años— fueron plegadas por la tectónica hasta quedar casi verticales. Cuando el mar erosiona la arcilla más blanda entre las láminas de arenisca más dura, deja emergidas las crestas de roca que se ven perpendiculares a la costa. Es una estructura geológica relativamente común en el Cantábrico, pero en ningún otro punto del litoral español se da con tanta longitud continua y tanto relieve como aquí.
Las bufas, que son chorros de agua que salen disparados por las grietas verticales de la roca cuando el oleaje comprime el aire atrapado en ellas, se producen con temporal de viento del norte o noroeste y mar de fondo. Los meses de octubre a marzo son los más adecuados. Se recomienda consultar la previsión de oleaje (Puertos del Estado) antes de ir: se necesita una altura de ola significativa de al menos 2-3 metros para que el fenómeno sea espectacular.
El tramo del PR-S 3 entre el aparcamiento de Somocuevas y el arco de la Portilla (aproximadamente 2 km de ida) es accesible para familias con niños a partir de unos 6-7 años que caminen con autonomía. El camino discurre por terreno con algo de irregularidad pero sin dificultad técnica. Se debe extremar la precaución en los bordes del acantilado, especialmente con viento fuerte o en días húmedos. No se recomienda acercarse a las bufas con niños pequeños en días de temporal.
Hay dos aparcamientos principales: el de la playa de Liencres (zona oeste, acceso a las dunas y el estuario) y el de la senda de Somocuevas (zona central, acceso al flysch y el arco de la Portilla). En verano los aparcamientos se llenan rápido los fines de semana; se recomienda llegar antes de las 10 h o después de las 19 h. El aparcamiento de Covachos está al este del parque y tiene menor afluencia.
Sí, la playa de Liencres es apta para el baño en los meses de verano. Tiene servicio de vigilancia y banderín de seguridad en temporada. El oleaje puede ser considerable en días de viento del norte; conviene respetar la señalización de los socorristas. El agua del Cantábrico tiene una temperatura de entre 16 y 20 °C en verano, significativamente más fría que el Mediterráneo.