Expeditionen durch die Sierra de Segura
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Expeditionen durch die Sierra de Segura

Anspruchsvolle Wanderungen im wildesten Inneren des Naturparks Sierras de Cazorla, Segura y Las Villas. Kalkfelsen, weiße Dörfer auf den Gipfeln und absolute Stille.

Von 110 € /pro Person

1-4 Nächte
Anspruchsvoll
Segura de La Sierra

Ohne Verpflichtung. Wir entwerfen sie mit Ihnen

§02 — Das Reiseziel

Der Süden, den du nicht erwartest: wild, steil und still.

Hier gibt es keine Aussichtspunkte mit App und keine Warteschlangen für ein Foto. Die Sierra de Segura ist die wildeste Ecke des größten Naturparks Spaniens: Pinienwälder mit Stein-Kiefer, Kalkfelsen über 1.800 Metern und eine Stille, die einem in die Ohren dringt. Geier zeichnen Spiralen über Ihrem Kopf, die weißen Dörfer hängen an den Klippen und der Fluss Segura beginnt hier zu leben, in einer kühlen Gasse zwischen Steinen. Sie kommen müde an, Sie gehen verändert weg.
File:Parque natural de las Sierras de Cazorla, Segura y Las Villas 41.jpg
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File:Nacimiento del Río Segura.jpg
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Vista panorámica de Sierra del Segura
Vista panorámica de Sierra del Segura
§03 — Warum dieses Ziel

Warum dieses Ziel heraussticht

  1. 01

    Der größte Naturpark Spaniens

    Sierras de Cazorla, Segura y Las Villas umfasst mehr als 200.000 Hektar Schutzgebiet und ist seit 1983 UNESCO-Biosphärenreservat. Und Segura ist der am wenigsten besuchte Teil davon: die Dimension, die Sie suchten, ohne die Angst vor Menschenmassen.

  2. 02

    Fast vollständige iberische Fauna

    Wilde Ziege wiederangesiedelt (Beobachtungen bei Sonnenaufgang), Hirsch, Wildschwein, Ginsterkatze, Mönchsgeier, Steinadler und Bartgeier des Wiederansiedlungsprogramms. Es fehlt nur der Wolf, hier Ende des 20. Jahrhunderts ausgestorben. Bringen Sie ein Fernglas mit.

  3. 03

    Weiße Dörfer auf dem Gipfel

    Segura de la Sierra (1.200 m, kalifatisches Schloss und arabische Bäder aus dem 13. Jahrhundert), Hornos (oberhalb des Stausees Tranco) oder Santiago-Pontones sind keine Kulisse: Es sind kleine Dörfer, in denen noch extensive Viehzucht und Imkerei betrieben werden. Gespräch inklusive.

  4. 04

    Zwei große Flüsse des Südens entspringen hier.

    Der Fluss Segura entspringt in diesem Park, in einer Senke, die zu Fuß in 40 Minuten erreichbar ist. Der Guadalquivir entspringt wenige Kilometer südlich davon. Man wandert einen Tag lang über den Ursprung des Wassers, das Murcia, Sevilla und ganz Andalusien bewässert.

§04 — Für wen es passt

Für wen es passt

Mit Freunden Abenteuer Ökotourismus Digitale Entschleunigung Lokales Leben
Passt, wenn du bereits Cazorla gemacht hast und dir mehr Herausforderung und Einsamkeit wünschst; wenn du 6-8 Stunden mit Höhenunterschieden wanderst, ohne dich zu scheuen; wenn dir das Wie (Ruhe, Tierwelt, Gespräch mit den Einheimischen) wichtiger ist als das Was (Kilometer, markierte Gipfel). Passt nicht, wenn du Komfort eines Kurortes suchst, ausgeschilderte Wanderwege mit einer Bar auf halbem Weg oder ein entspanntes Wochenende: dafür geh nach Cazorla-pueblo oder in die Sierra de Aracena.
Ohne Verpflichtung. Wir entwerfen sie mit Ihnen
§05 — Was Sie erleben können

Was die Expedition beinhaltet

Ein editorialer Schaufenster dessen, was das Ziel bietet. Nichts zum Buchen hier. Wenn Sie uns schreiben, stellen wir es nach Ihren Daten und Ihrem Tempo zusammen.

Kultur und Erbe

Was das Ziel besonders macht: Erbe, Handwerk, lokale Geschichte.

Empfohlen

Castillo y baños árabes de Segura de la Sierra

Fortaleza califal del siglo X reformada por la Orden de Santiago. Los baños árabes del XIII son de los mejor conservados de Andalucía. Visita libre, no se tarda más de 2 horas.

Hornos de Segura y el pantano del Tranco

Pueblo medieval colgado sobre el embalse más grande del interior andaluz. El paseo por la muralla al atardecer es la postal del viaje. Posibles baños de verano en cala de Bujaraiza.

Ausrüstung

Was in den Rucksack gehört: Schuhe, Schichten, Stirnlampe und das Wesentliche.

Empfohlen

Binoculares + frontal + agua extra

Tres imprescindibles que no se prestan en la zona. Binoculares (8x42 ideales) para fauna en cortados; frontal porque los valles oscurecen rápido; 2 L de agua mínimos por jornada en verano: fuentes escasas en altura.

Gastronomie

Gut essen ohne Lehrbuch: lokale Produkte, Dorf-Tempo.

Empfohlen

Trufa negra silvestre (diciembre-marzo)

La sierra produce trufa negra (Tuber melanosporum) silvestre. En temporada, restaurantes de Segura, Hornos y Santiago-Pontones la sirven en huevos rotos, croquetas o rallada en crema. Pregunta antes: stock es limitado.

Cordero segureño y aceite de oliva D.O.

La ganadería extensiva de oveja segureña sigue viva en los puertos. Aceite D.O. Sierra de Segura, picual aromático de cosecha temprana. Pide andrajos —guiso de caza y harina—, plato montaraz por excelencia.

Logistik

Anreise, Rückreise und interne Transfers - Sie müssen nur wandern.

Empfohlen

Coche obligatorio + carreteras lentas

Transporte público casi inexistente dentro del parque. Carreteras estrechas y revirando: de Segura de la Sierra a Hornos son 30 km y casi 1 h. Calcula tiempos generosamente y conduce de día siempre que puedas.

Natur

Die Landschaft ohne Filter: was Sie zu Fuß sehen, ohne das Auto zu nehmen.

Empfohlen

Avistamiento de buitres y quebrantahuesos

Los cortados al norte del parque concentran buitres leonados todo el año. La Junta de Andalucía mantiene un programa de reintroducción del quebrantahuesos: con paciencia y binoculares, encuentros posibles desde primavera.

Berrea del ciervo en otoño

De mediados de septiembre a mediados de octubre, los valles del parque retumban con la berrea. Salidas guiadas al amanecer desde Hornos o Coto Ríos. Sin garantía, pero el sonido lo recuerdas toda la vida.

Etappen

Tag für Tag: Distanz, Höhenmeter und wo Sie am Ende jeder Etappe schlafen.

Empfohlen

Ascensión a El Yelmo (1.809 m)

Cumbre emblemática de la sierra. Desde el aparcamiento del Collado, ~3 h de subida por sendero PR rodeado de pinares. Cortados verticales en la cima donde anidan buitres leonados. Vista de 360° de todo el parque.

Nacimiento del río Segura

Ruta corta y de impacto: 40 minutos andando hasta la poza donde nace uno de los grandes ríos del sur peninsular. Pasarelas de madera, agua fría incluso en agosto. Ideal para combinar con sobremesa en Pontones.

Travesía Hornos – Segura por el GR-247

Tramo del Bosques del Sur. ~22 km y 700 m de desnivel acumulado entre pinares maduros y cortijos abandonados. Posible en una jornada larga o partido con bivac autorizado.

Mirador de las Acebeas y bosque de tejos

Ruta circular de ~10 km en altura. Atraviesa uno de los pocos bosques de tejos del sur peninsular, reliquia glaciar. Buenas opciones de avistar cabra montés al amanecer.
§06 — Praktisches

Das Praktische zur Expedition

Beste Saison
Frühling · Herbst
Fitness
Anspruchsvoll
Typische Dauer
1-4 Nächte
Weitere praktische Details

Kondition und Anforderungen

Mittlere bis hohe körperliche Fitness erforderlich. Die typischen Routen in der Region beinhalten 6-8 Stunden Fußmarsch mit einem Höhenunterschied von 600-1.000 m und unebenem Gelände (Kalkschrotten, lose Steine, steile Hänge). Es gibt keine Seilbahnen oder motorisierte Abkürzungen: was man hinaufsteigt, muss man zu Fuß bewältigen. Wenn Sie von flachen Wegen wie der Vía Verde kommen, wagen Sie den Wechsel in ein hügeligeres Gebiet (Cazorla), bevor Sie hierher kommen.

Anreise

Wann reisen

Am besten Frühling (April-Juni) und Herbst (September-November). Sommer: extreme Hitze in niedrigen Lagen, Nachmittags Gewitterwolken über den Gipfeln. Winter: Schnee oberhalb von 1.400 m und unbefahrbare Nebenstraßen.

Anreise

Flughäfen Granada (2h30) oder Murcia-Corvera (2h30). Zug nach Linares-Baeza + Mietwagen erforderlich: der öffentliche Nahverkehr nach Segura de la Sierra und Hornos ist sehr begrenzt. Die Straßen innerhalb des Parks sind schmal, mit engen Kurven; planen Sie langsam.

Genehmigungen

Der Park benötigt eine Genehmigung zum Wildcampen und für einige eingeschränkte Routen (Schutzgebiet des Geieradlers). Übernachtung in legalen Unterkünften oder Rücksprache mit dem Besucherzentrum Torre del Vinagre.

Ausrüstung

Halbschaftsschuhe mit Knöchelschutz (loser Untergrund und Steine), mindestens 2 L Wasser —wenige Quellen in höheren Lagen—, warme Schicht auch im Sommer und Stirnlampe: es wird schnell dunkel in den Tälern.

Empfehlungen

Wenn es dein erster Besuch in der Region ist, versuche nicht, alles abzudecken: Segura ist ein großer Park mit langsamen Zufahrten. Wähle eine Basis (Segura de la Sierra oder Hornos sind die besten: klein, hochgelegen, mit Ausblicken, die zum Spazierengehen bei Sonnenaufgang einladen) und erkunde von dort aus die Umgebung. Reserviere das Abendessen rechtzeitig: Es gibt nur wenige Restaurants und die guten sind voll, besonders am Wochenende.

Nimm ein Fernglas mit. Nimm dir Zeit zum Anhalten. Und wenn du im Herbst unterwegs bist, frage nach Trüffeln: Die Sierra de Segura produziert wilden schwarzen Trüffel (Tuber melanosporum) und einige Restaurants servieren ihn in der Saison (Dezember-März).

§07 — package.reservablePackages

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§08 — Fragen

Häufig gestellte Fragen

Was unterscheidet es von Cazorla?

Cazorla ist die zugänglichste Seite des Parks: mehr Unterkunftsmöglichkeiten, mehr markierte Wanderwege, mehr Menschen. Segura liegt am anderen Ende: kleine Dörfer auf den Gipfeln, langsame Zufahrten, weniger Infrastruktur und viel mehr Ruhe. Wenn Cazorla das Tor ist, dann ist Segura das Innere.

Brauche ich einen Reiseführer?

Für kurze und gut ausgeschilderte Routen (Geburtsort des Segura, Ortskern von Segura de la Sierra) nicht. Für lange Wanderungen, Aufstiege zum Yelmo oder Routen auf dem GR-247 empfehlen wir es jedoch: Die Markierung ist unregelmäßig und es gibt Bereiche ohne Mobilfunkabdeckung.

Ist es mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar?

Schlecht. Es gibt einen täglichen Bus von Jaén nach Segura de la Sierra, aber die Fahrpläne passen nicht zu den Routen. Eigenes Auto oder Mietwagen fast unerlässlich.

Welches Fitnesslevel benötige ich?

Mittel bis hoch. Rechne mit 6-8 Stunden Gehzeit und einem Höhenunterschied von 600-1.000 m. Wenn du dir unsicher bist, beginne mit einer leichten Tour (der Weg zum Yelmo vom Parkplatz), bevor du dich an den vollständigen Aufstieg wagst.

Kann man Wölfe sehen?

Der Wolf ist in der Gegend Ende des 20. Jahrhunderts ausgestorben. Es gibt jedoch Wildziegen, Hirsche, Wildschweine, Ginsterkatzen, Marder, Geier und Steinadler und mit etwas Glück und Geduld Bruchgeier aus dem Wiederansiedlungsprogramm.

Gibt es unterwegs Trinkwasser?

Gering. Wenige Quellen in mittleren Höhen, aber oberhalb von 1.500 m fast keine. Im Sommer mindestens 2 L mitnehmen.

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