Das Wichtigste über Sierra de Béjar

  • • Aufstieg zum Canchal de la Ceja auf 2.428 Metern Höhe
  • • Spaziergang durch die historischen Gassen von Candelario
  • • Der Renaissance-Garten El Bosque in der Stadt Béjar
  • • Skifahren in La Covatilla, dem südlichsten Skigebiet der Region
  • • Wanderungen zu den glazialen Kesseln Hoya Moros und Trampal

Beschreibung

Die Sierra de Béjar bildet den südwestlichen Abschluss des Sistema Central an der Grenze zwischen Kastilien und León sowie Cáceres und Ávila. Es handelt sich um ein Granitmassiv, das durch Gletscher geformt wurde: Hochlagen-Lagunen, Kessel wie die Hoya Moros und der Trampal sowie der Canchal de la Ceja, der mit 2.428 Metern den höchsten Punkt der Provinz markiert. Es ist selten, ein so hohes Gebirge so weit südlich der Hochebene zu finden.

Der natürliche Eingang ist Béjar, eine Textilstadt auf einem langgestreckten Hügel mit einem historischen Kern, der noch immer den Duft der Stofffabriken verströmt, die sie einst reich machten. Hier befinden sich der Renaissance-Garten El Bosque – eine Erholungsanlage aus dem 16. Jahrhundert mit Teich und Palast – sowie die älteste Stierkampfarena Spaniens. Bei der Corpus-Festlichkeit sieht man die „Hombres de Musgo“, Nachbarn, die von Kopf bis Fuß mit Moos bedeckt sind, um an eine alte Legende der Reconquista zu erinnern.

Beim Aufstieg in die Berge liegt Candelario, eines jener Dörfer, die auf jeder Liste der schönsten Orte Spaniens stehen. Die steilen Gassen mit den Wasserläufen in der Mitte, die „batipuertas“ (Halbtüren), die die Metzgermeister nutzten, um das Vieh fernzuhalten, während sie Wurstwaren verarbeiteten, sowie die aus Stein und Holz gebauten Häuser machen den Charme aus. Die Herstellung von Wurstwaren (Chacinería) ist nach wie vor das wichtigste Handwerk und die kulinarische Basis der Region.

Im Winter verändert sich das Gesicht des Gebirges: La Covatilla öffnet seine Pisten, und die Bewohner der Region kommen zum Skifahren. Das restliche Jahr bestimmen die Natur und das Landleben: Wanderwege, Klettersteige, Stauseen sowie Eichen- und Kastanienwälder, die im Herbst in leuchtenden Farben erstrahlen. Zudem verläuft ein Teil der Vía de la Plata, die Calzada de Béjar, über die noch immer Pilger auf dem Weg nach Santiago ziehen.

Praktische Informationen zu Sierra de Béjar

Alles, was du für deinen Besuch in Sierra de Béjar wissen musst

So kommst du hin
Über die A-66 (Autovía Ruta de la Plata) zwischen Salamanca und Cáceres, mit der Ausfahrt nach Béjar; die Fahrt von Salamanca dauert etwa eine Stunde. Der praktischste Flughafen ist Madrid-Barajas (ca. 2,5 Stunden Fahrt). Von Béjar aus führen Bergstraßen nach Candelario und La Covatilla.
Bereichsinformationen
Das kulturelle Herz sind Béjar (Textilstadt mit Industriegeschichte) und Candelario (traditionelles Bergdorf). Die Küche konzentriert sich auf die Chacinería und Schweinefleisch: Wurstwaren, Zicklein, Kartoffelgerichte sowie Kastanien im Herbst. Die Calzada de Béjar ist Teil des Jakobswegs (Vía de la Plata).
Geografie
Granitmassiv glazialen Ursprungs im Südwesten des Sistema Central, südlich der Provinz Salamanca an der Grenze zu Cáceres und Ávila. Es gibt Gipfel über 2.400 m (Canchal de la Ceja, 2.428 m), glaziale Kessel, Hochlagen-Lagunen, tiefe Täler, Stauseen sowie Kastanien- und Eichenwälder.
Flora & Fauna
Kastanien- und Eichenwälder, die im Herbst in Ockertönen leuchten, sowie Heidekraut und Ginster in den höheren Lagen. In den Tälen finden sich Uferwälder. An den Gipfeln überleben hochalpine Pflanzen, während am Himmel Geier und Greifvögel des Sistema Central kreisen.

Aktivitäten in Sierra de Béjar

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Sehenswürdigkeiten in Sierra de Béjar

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Häufig gestellte Fragen zu Sierra de Béjar

Hole Antworten zu Sierra de Béjar

Ja, die Station La Covatilla bei Béjar öffnet im Winter bei ausreichendem Schneefall und ist das am weitesten südlich gelegene Skigebiet in Kastilien und León.
Der Canchal de la Ceja mit 2.428 Metern ist der höchste Punkt der Provinz Salamanca und der markanteste Gipfel des Massivs.
Candelario besticht durch seine steilen Gassen und traditionelle Architektur; es gehört zu den schönsten Dörfern Spaniens. Béjar bietet mit dem Garten El Bosque und seinem industriellen Erbe kulturelle Tiefe.
Das Frühjahr bis zum Herbst eignet sich ideal für Wanderungen und Besichtigungen, besonders der Herbst mit seinen Kastanienwäldern. Der Winter ist perfekt für Wintersportler.
Über die Autobahn A-66 (Ruta de la Plata) in Richtung Cáceres erreicht man Béjar in etwa einer Stunde.