Das Wichtigste über Nationalpark Ordesa und Monte Perdido

  • • Tal von Ordesa und Wasserfall Cola de Caballo
  • • Cañón de Añisclo: 1.000 m hohe Wände
  • • Monte Perdido (3.355 m): höchster Kalkgipfel Europas
  • • UNESCO-Weltkulturerbe seit 1997
  • • Bären, Sarrios und Marmoten
  • • Gargantas de Escuaín und Tal von Pineta

Beschreibung

Der Nationalpark Ordesa und Monte Perdido ist das Juwel der Krone des aragonesischen Pyrenäen und einer der spektakulärsten Naturschutzgebiete Europas. 1918 als Nationalpark erklärt (der zweite Spaniens) und 1997 von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt, schützt er 15.608 Hektar hochpyrenäischer Hochgebirgslandschaft.

Vier große Täler strukturieren den Park: das Ordesa-Tal (am meisten besucht, mit dem Wasserfall Cola de Caballo im Hintergrund), das Añisclo-Kanion (das tiefste, mit 1.000 m hohen Wänden), die Escuaín-Schluchten (die wildsten) und das Pineta-Tal (das am glazialsten, mit dem Pineta-Circo). Monte Perdido (3.355 m) thront über der Landschaft als höchster Kalkberg Europas.

Die Wanderungen reichen von familiären Spaziergängen im Talgrund des Ordesa-Tals (Pradera de Ordesa zu Cola de Caballo, 3-4 h hin) bis zu Hochgebirgsüberquerungen wie der Brecha de Rolando oder dem Aufstieg zum Monte Perdido. Die Fauna umfasst Quebrantahuesos, Sarrios, Marmotten und Adlers.

Der Hauptzugang ist über Torla-Ordesa. Im Sommer (Osterwoche bis Oktober) ist der Autozugang eingeschränkt — man muss den Shuttlebus von Torla nutzen. Aínsa und Bielsa sind die anderen Parktüren.

Praktische Informationen zu Nationalpark Ordesa und Monte Perdido

Alles, was du für deinen Besuch in Nationalpark Ordesa und Monte Perdido wissen musst

So kommst du hin
Von Zaragoza: A-23 nach Huesca, dann N-260 nach Torla (2h 30min). Von Barcelona: A-2 nach Lleida, N-230 nach Aínsa (4h). Bus von Sabiñánigo nach Torla im Sommer. Kein direkter Zug.
Bereichsinformationen
15.608 Hektar Nationalpark plus 19.679 ha peripherer Schutzzone in der Comarca Sobrarbe (Huesca). Höhe: von 700 m (Talgrund des Añisclo-Kanions) bis 3.355 m (Monte Perdido). Vier Haupttäler: Ordesa, Añisclo, Escuaín und Pineta. Gemeinden: Torla-Ordesa, Fanlo, Puértolas, Tella-Sin, Bielsa. Im Norden grenzt an den Cirque de Gavarnie (Nationalpark der Pyrenäen, Frankreich).
Geografie
Der Park umfasst den Kalksteinmassiv des Monte Perdido in den zentralen Pyrenäen, der mit Frankreich (Cirque de Gavarnie) geteilt wird. Vier Gletschertäler (Ordesa, Añisclo, Escuaín, Pineta) führen vom Gipfel des Monte Perdido (3.355 m) abwärts. Karstgeologie mit Schluchten, Höhlen und Quellen.
Flora & Fauna
Ordesa beherbergt das emblematischste Tierleben der Pyrenäen. Der Quebrantahuesos, eine vom Aussterben bedrohte Art, überfliegt die Täler gemeinsam mit Adlern, Geiern und Alimoches. In den Hochlagen leben Sarrios (Pyrenäen-Reh), Marmotten und Hermelin. Buchen-, Fichten- und Schwarzkiefernwälder bedecken die Täler bis 1.800 m, gefolgt von alpinen Wiesen mit Edelweiß, Enzian und Orchideen. Der Park schützt über 1.500 Pflanzenarten und 170 Wirbeltierarten.

Aktivitäten in Nationalpark Ordesa und Monte Perdido

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