Die Ría de San Vicente de la Barquera ist ein Ästuar, das mit dem Meer atmet: Es steigt und fällt mit der Tide, und bei Ebbe zieht sich die Wasserschicht zurück und legt den Schlamm und die Kanäle frei. Sie mit dem Kanu zu befahren ist der beste Weg, sie von innen zu sehen, direkt auf Wasserhöhe, während man die Bucht und ihre Strände umrundet, mit der Brücke de la Maza auf der einen Seite und, an klaren Tagen, den verschneiten Picos de Europa am Horizont.
Die Route dauert etwa zwei Stunden und wird mit Guide durchgeführt. Es sind keine Vorkenntnisse erforderlich: Die Gewässer des Ästuars sind ruhig, ohne Wellengang, und die Paddeltechnik wird vor dem Start erklärt. Das Interesse liegt nicht in der Anstrengung, sondern in dem, was man sieht: das Leben eines Ästuars – diese Mischung aus Süß- und Salzwasser, die ganz besondere Ökosysteme schafft –, die Vögel, die sich im Schlamm ernähren, das Dorf und seine Burg vom Wasser aus.
Da die Ría von den Gezeiten abhängt, ändert sich der Zeitplan der Abfahrten jeden Tag: Es gibt keine feste Uhrzeit, sie richtet sich nach dem Wasserstand. Während der Saison finden die Ausflüge täglich statt.
Es ist ein zweistündiger Plan, der für Familien geeignet ist: Das Mindestalter beträgt 4 Jahre, und die Kleinen fahren im selben Kanu wie ein Erwachsener.